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Augmented Reality Gesamtsystem

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ISBN: 3540006192   ISBN: 3540006192   ISBN: 3540006192   ISBN: 3540006192 
 
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bewerkstelligt werden, indem der Benutzer durch eine Art Brille schaut, hinter der die Realität noch erkennbar ist (s. Abb. 2.4). Der Unterschied zu einer echten Brille besteht darin, dass die „Gläser“ eigentlich halb transparente Spiegel sind, auf die in einem bestimmten Winkel das Computerbild projiziert wird. Durch unterschiedliche Projektionen auf die   jeweiligen   Spiegel   kann   auch   hier   eine   Tiefensicht   erzielt   werden,   so   dass   die   virtuellen   Objekte   sich dreidimensional in das Sichtfeld des Benutzers einfügen. Anhand der Skizze in Abb. 2.5 wird das ersichtlich wie die sogenannten optischen Durchsichtbrillen funktionieren. Eine  andere  Möglichkeit  ein  Durchsicht-System  zu  realisieren  ist  die  sogenannte  Direktprojektion.  Dabei  wird mittels eines Lasers das zu erzeugende Bild direkt auf die Netzhaut gezeichnet. Ein Vertreter dieser Technologie ist das NOMAD  Augmented  Vision  System,  das  von  Microvision  [Mvis]  angeboten  wird.  Möchte  man  dieses  System  zu erschwinglichen   Preisen   erwerben,   ist   die   bis   jetzt   leider   nur   für   monochrome   und   monoskopische   (nicht dreidimensionale) Sicht möglich. Denn ein System, das diese Einschränkungen nicht hat, gibt es zwar bereits ist aber sehr kostspielig. Hinzu kommt, dass selbst das monoskopische System mit 502g nicht sehr leicht zu tragen ist und es noch Probleme durch unkontrollierbare Augenbewegungen gibt [Salb03]. Dennoch besticht das System durch eine hohe Helligkeit und einen starken Kontrast. Der Vorteil  von  Durchsicht-Systemen  liegt  vor  allem  darin,  dass der  Benutzer  bei dem,  was  er  von  seiner realen Umgebung  sieht,  sicher  sein  kann,  dass  sie  unverfälscht  ist.  Dies  kann  bei  einem  Videosicht-System  indes  nicht garantiert werden. Bei heiklen Anwendungsgebieten, wie beispielsweise in der Medizin kann aber ein falsches Bild der Realität fatale Folgen haben. 3 Hardwarekomponenten der AR-Systeme Nachdem die verschiedensten Möglichkeiten vorgestellt wurden Erweiterte Realität darzustellen, soll im Folgenden erläutert werden, welche Technik hinter diesen Systemen notwendigerweise steckt und welche Hardwarekomponenten für die spezifischen Realisierungen gebraucht werden. 3.1 Bildgebende Komponenten Die  bildgebenden  Komponenten  sind  letztendlich  dafür  verantwortlich,  wie  der  Betrachter  die  Erweiterte  Realität wahrnimmt, sofern es sich um eine visuelle AR handelt. Im Grunde wurden sie in Abschnitt 2 erschöpfend erläutert, da der Hauptunterschied zwischen den AR-Systemen neben ihrer Mobilität in ihrer Darstellung der Erweiterten Realität besteht. Abb. 2.5.: Skizze über Erweiterte Realität mit Durchsicht – HMD-Systemen
  
Bildverarbeitung für die Medizin: Algorithmen, Systeme, Anwendungen. Proceedings des Workshops vom 9. - 11. März 2003 in Erlangen (Informatik aktuell)
von Thomas Wittenberg
Sonstige Artikel:
Stricken: Das Standardwerk (inkl. DVD)
Korea-Knigge: Der Türöffner für Auslandsreisende und Expatriates
Kursbuch Geschichte - Neue Ausgabe - Rheinland-Pfalz: Von der Antike bis zur Gegenwart: Schülerbuch
 
   
 
     
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