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Augmented Reality Gesamtsystem

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auch Nachteile, die je nach Einsatzgebiet entsprechend ins Gewicht fallen. Grundsätzlich kann man zwischen statischen (also nicht oder nur minimal beweglich), getragenen und – im speziellen – kopfgetragenen Systemen unterscheiden. 2.1 Statische und getragene Systeme Statische AR-Systeme befinden sich an einer festen Stelle im Raum, während der Benutzer die Möglichkeit hat, sich frei  darin  zu  bewegen.  Wie  später  in  3  ersichtlich  wird,  hat  die  statische  Darstellungsmethode  den  Vorteil,  dass  sie weniger  technischen  Aufwand  erfordert,  da  nicht  so  viele  unbekannte  Informationen  ermittelt  werden  müssen.  Der Grund  dafür  liegt  im  Fehlen  des  „Faktors  Mensch“  begründet.  Denn  bei  diesen  Systemen  werden  die  virtuellen Informationen ohne Rücksicht auf den Blickwinkel und die Position des Betrachters dargestellt. Im Folgenden sollen mehrere Möglichkeiten vorgestellt werden, wie man AR statisch realisieren kann. 2.1.1   Erweiterte Realität durch handelsübliche Monitore Die   wohl   einfachste   Methode,   Erweiterte   Realität   zu   erzeugen,   ist   sie   auf   einen   handelsüblichen   Monitor darzustellen.  Auf  ihm  werden  Videoaufnahmen  mit  virtuellen  Informationen  bzw.  Objekten  ergänzt.  Mit  Hilfe  von speziellen Brillen können die Bilder dreidimensional sichtbar gemacht werden  [Azuma97]. Im medizinischen Bereich gibt es bereits Entwicklungen, die in diese Richtung gehen. Ein Beispiel dafür ist das CBYON System, das versucht AR für die Endoskopie nutzbar zu machen [Birkfellner]. Dabei wird ein Video-Endoskop benutzt, um exakt proportionierte Tiefenansichten aus den Aufzeichnungen zu rendern. 2.1.2   Halbdurchlässige Projektionsspiegel Bei  diesen  Systemen  wird  ein  halbdurchlässiger  Spiegel benutzt,   durch   den   man   dann   die   zu   überlagernde   Szene betrachten   kann   [Birkfellner].   Ist   dieser   beispielsweise   über einem  Patienten  installiert,  hat  der  Arzt  den  Vorteil,  durch diesen  Spiegel  weitere  spezifische  Informationen  über  seinen Patienten zu sehen, ohne ihn dabei aus den Augen zu verlieren. Denkbar  wäre,  dass  er  über  dem  Patienten  die  genaue  Stelle eines Tumors eingeblendet bekommt. Die virtuellen Objekte könnten durch einen Bildschirm mit stereoskopischer    dreidimensionaler    Anzeige   [Liao01]    oder einer Flüssigkeitskristallanzeige [Masamune2K] auf den Spiegel projiziert    werden.    Dies    geht    allerdings    auf    Kosten    der Tiefensicht, die nur für denjenigen korrekt dargestellt werden kann, der in optimaler Position zur bildgebenden Fläche steht. 2.1.3   AR-Mikroskope Eine weitere Möglichkeit der Erweiterten Realität ist, sie in einem   Operationsmikroskop   zu   erzeugen   [Birkfellner].   Dies wäre    im    medizinischen    Bereich    bei    der    Neurochirurgie anwendbar.  Zwar  kann  nur  ein  Benutzer  die  AR-Umgebung wahrnehmen,  dafür  ist  allerdings  das  Problem  der  korrekten Tiefensicht   lösbar.   Dies   wird   dadurch   möglich,   dass   alle Informationen,   wie   beispielsweise   der   Augenabstand   des Betrachters,  leichter  zu  ermitteln  sind  und  es  auch  nur  einen möglichen Blickwinkel auf die AR gibt. 2.1.4   AR-Projektoren Anstatt virtuelle Objekte durch irgendein Bildschirm-System über die Realität zu blenden, kann man sie auch direkt auf die realen Objekte projizieren [Azuma01]. Bei statischen Projektoren liegt ein Großteil der Vorteile darin, dass keine Rücksicht auf die Position des Betrachters bzw. der Betrachter genommen werden braucht und dass mehrere Benutzer das   System   verwenden   können.   Mit   Hilfe   der   CAVE-Technologie   wurden   Systeme,   aus   mehreren   Projektoren bestehend,  entwickelt,  die  alle  den  gleichen  Bereich  abdecken.  So  kann  man  korrekte  Projektionen  auf  unebene, verwinkelte Flächen erzeugen [Pape01, Kulla01]. 2.1.5   Tragbare Bildschirme Es gibt Systeme, die flache LCD–Bildschirme benutzen um mit deren Hilfe die Erweiterte Realität zu erzeugen. An der Rückseite befindet sich meist eine Kamera, deren Bild – ergänzt mit weiteren Informationen und Objekten – auf dem LCD–Schirm gezeigt wird. Das ganze kann dann vom Benutzer herumgetragen und genutzt werden [Azuma01]. Abb. 2.1: Halbtransparenter Projektionsspiegel im Einsatz
  
Angehörigenintegration. Beziehungszentrierte Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz
von Bob Woods,
John Keady,
Diane Seddon
Siehe auch:
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